Aschewolke verschleiert Umsatzrückgang bei Europcar
Als die Flugzeuge europaweit, wegen der Aschewolke auf den Boden blieben, brummte das Geschäft bei der deutschen Bahn und auch bei Europcar "Wir haben rund zehn Prozent mehr Nachfrage registriert und sechsmal so viele Autos ins Ausland vermietet", sagte Roland Keppler, Chef von Europcar Deutschland. Dieser Zusatzumsatz hat das Geschäft wieder belebt, denn Europcar hatte wie seine Mitbewerber ein schwieriges Jahr hinter sich. Der Umsatz reduzierte sich um 10 Prozent auf 509 Millionen Euro.

Zudem haben die Autohersteller ihre Preise erhöht und auch die Finanzierungskonditionen der Banken stiegen. Hier musste Keppler reagieren: Die fahrzeugflotte wurde von 50.000 auf 37.000 Fahrzeuge reduziert, 150 Arbeitsplätze abgebaut und die Preise um 2,5 Prozent erhöht. Eine Prognose, wie es weitergehen wird, wagte der Chef von Europcar indes nicht.